Am frühen Samstagmorgen ging es wieder los: Die Robotik AG nahm unter ihrem Wettbewerbsnamen „tASG force“ am First Lego League Wettbewerb im Heinz Nixdorf Forum in Paderborn teil.
In diesem Jahr lautete das Wettbewerbsmotto „Submerged“ und es ging darum, sowohl mit als auch ohne Roboter in die Tiefen der Ozeane abzutauchen und dabei zu erfahren, wie und warum Menschen dort forschen.
Nach der intensiven Vorbereitungszeit hatten die Schülerinnen und Schüler des ASG dabei im Vorfeld eine eigene Website programmiert, mit deren Hilfe auf spielerische Art und Weise der Müll im Ökosystem Meer verringert werden kann, um nicht nur die dortige Tier- und Pflanzenwelt zu schützen, sondern auch Forscherinnen und Forscher bei ihrer Arbeit zu unterstützen.
Die Jury zeigte sich dabei begeistert von den Ideen und der aufwendigen Präsentation der ASGler, insbesondere unterstützt durch ein selbst gebautes und mit Liebe zum Detail gestaltetes Modell des schützenswerten Ökosystems. Somit durfte die tASG force ihr Forschungsprojekt nach der Juryrunde dann nochmals im großen Auditorium vorstellen und sicherte sich einen Platz auf dem Treppchen in der Kategorie „Forschung“.
Im Bereich „Roboterdesign“ lief es sogar noch besser. Über viele Monate hinweg wurde das diesjährige Spielfeld analysiert und digital nachgebildet, es wurden Messreihen zu sensorgesteuerten Korrekturalgorithmen programmiert und sogar kleine Workshops eingebunden, um alle Mitglieder der tASG force auf einen gemeinsamen Stand zu bringen. Das Team konnte zudem den aufwendigen digitalen Modellierungsprozess des selbst konstruierten „Magazinroboters“ so überzeugend präsentieren, dass die Jury das Team schlussendlich als Sieger in dieser Kategorie ehrte.
Auch wenn es in der Kategorie „Robot-Game“ nicht optimal lief, konnte sich das Team hier immerhin für das Viertelfinale qualifizieren.
Mit großer Spannung wurde am Ende dann aber die Gesamtwertung erwartet. Hier ging es darum, ob man sich erneut für die nächste Wettbewerbsrunde, eines der fünf „Deutschlandfinals“ in Aachen, qualifizieren würde. Entsprechend groß war dann auch die Freude, als klar wurde, dass dies mit dem zweiten Gesamtplatz geklappt hat. Nun geht es in knapp zwei Wochen in Richtung Aachen und die Vorfreude war auf der Rückfahrt schon groß.
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